ROSSO

Die Rostock School of Oncology (ROSSO) bildet eine interdisziplinäre Institution an der UMR, die im Bereich der Onkologie multiprofessionelle Aus- und Fortbildungsprogramme für den prä-universitären Bereich bis zur Habilitation und darüber hinaus erarbeitet, koordiniert und durchführt. Dies umfasst u. a. die Organisation und Durchführung von: Schülerpraktika, (Zusatz-) Ausbildungen für Medizinisches Fachpersonal, Veranstaltungen zum Erwerb von Handlungsfähigkeiten (Skills), interdisziplinäre Module im Bereich des Clinician Scientist Programms sowie die Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses im Rahmen des Medical Scientist Programms.

Die ROSSO hat an der UMR ein kompetitives „Clinician Scientist“ (CSc) sowie „Medical Scientist“ (MSc) Programm Onkologie implementiert. Hochtalentierte promovierte Kandidaten werden über überregionale kompetitive Ausschreibung selektiert. Ein speziell entwickeltes persönliches Mentoring Programm begleitet die Kandidaten. Strikte Auswahl der ROSSO-Mentoren basierend auf der bisherigen exzellenten Forschung und aktiven Promotionsbetreuung inklusive Publikationsleistung der Promovenden mit exponierter Autorenschaft erlaubt eine optimale Nachwuchsförderung.

Die inhaltliche Anbindung des CSc-Programms erfolgt an die „Kristallisationspunkte“ des SP Onkologie, um eine thematische Fokussierung zu gewährleisten. ROSSO wird über ein strukturelles Konzept die Basis zur Initiierung interdisziplinärer Forschung innerhalb des Schwerpunktes Onkologie der UMR, der Universität Rostock (UR) und weiteren akademischen Instituten in räumlicher Nähe am Standort bieten. Die strukturierte aktive Begleitung des wissenschaftlichen Nachwuchses über interdisziplinäre Projekte der traditionellen translationalen als auch der fächerübergreifenden Forschung mit angrenzenden Fachdisziplinen sind Schlüsselelemente. ROSSO-Absolventen werden exzellente Karriereentwicklungsmöglichkeiten und Habilitationsreife ermöglicht. Entwicklungschancen und Karriereplanungssicherheit in Kombination mit einer dynamischen Forschungsumgebung sind zentrale Voraussetzungen, die die Onkologie an sich als auch den Standort zu einem attraktiven Bereich machen.